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Die Brennreise 2016 im Rückblick:

Am 5. und 6. August fand die jährliche Fohlenbrennreise in Österreich statt – und was für ein Jahrgang hat sich da den kritischen Blicken der Bewertungskommission gestellt! Von zehn gemusterten Fohlen erhielten sieben die Prämie. Zu dieser Qualität kann man Österreichs Trakehnerzüchtern nur gratulieren! Zudem wurden vier Stuten eingetragen und drei Zweijährige von absolut herausragender Güte für die Landesstutenschau im Gestüt Murtal gemustert.
Den Anfang machte Dominik Hartl in Oberösterreich. Der Mitbesitzer von Siegerhengst Perpignan Noir präsentierte selbst auf seinem Gestüt Pichlergütl zwei tolle Stutfohlen von Sir Sansibar und Connery. Beide Fohlen erhielten die Prämie. Weiter ging es bei Familie Jonke auf Schloss Tannenhof in Niederösterreich. Das von Familie Jonke gezogene Fohlen Donaujunker wurde nicht nur von der Kommission als absoluter Hengstanwärter gesehen und natürlich in die Riege der Prämienfohlen aufgenommen.
Auch die beiden Stutfohlen, die auf Schloss Tannenhof gemustert wurden, wussten zu überzeugen. Zum einen eine Sanssouci-Tochter, die ebenfalls mit Prämienpunkteanzahl bewertet wurde. Zum anderen ein Manhattan-Stutfohlen aus der Zucht von Gut Ranzenbach. Auch diese typvolle und bewegungsstarke junge Dame holte sich die Prämie ab.
Weiter ging es am Samstag in der Steiermark, wo Familie Hauptmann in Kaindorf die Tore ihrer Hengststation öffnete. Aus der Zucht von Harald Riedl wurde ein Davidas-Hengstfohlen präsentiert, dessen Mutter Osterfreude V bereits mit sporterfolgreicher Nachzucht aufwarten kann (Oktave, Ocean's Eleven, Oktavio, usw.). Aus der Zucht von Daniel Dunst, dem zweifachen Staatsmeister der Vielseitigkeit, wurde ein Hengstfohlen des Vollblüters Desirao xx vorgestellt. 
Leider konnte dieses herrlich blutgeprägte Fohlen auf Grund einer Verletzung nicht beurteilt werden. Seine Mutter Osira wurde bei dieser Gelegenheit gleich eingetragen. Drei weitere Stuten kamen ebenfalls zur Eintragung, außerdem wurden drei Zweijährige für die Landesstutenschau gesichtet. Besonders die jungen Stuten überzeugten durch tadelloses Auftreten, Typ und Bewegung. 
Die letzte Station der Brennreise war das Trakehnergestüt Pichl von Familie Pramendorfer. Hier wurden zwei Stutfohlen von Herakles und Icare d'Olympe AA bewertet und gebrannt. Außerdem präsentierte Familie Pramendorfer ein tolles Hengstfohlen von Schwarzgold, welches bereits eine neue Besitzerin in Deutschland gefunden hat. 
Die Trakehner IG Österreich bedankt sich bei allen Züchtern, Ausstellern, Helfern und den Gastgebern für die Ausrichtung der Brennplätze. Wir freuen uns über einen derart qualitätsvollen Jahrgang! Alles Gute für die Aufzucht und weiterhin viel Erfolg!

Bericht Michaela Braune
Danke für die Fotos an: Henrietta Szabo (Brennplatz Hartl, Jonke, Hauptmann), Karin Schweiger, Sarah Pramendorfer (Brennplatz Pramendorfer).

Die Ergebnisse inklusive Videos finden Sie auf der Website des Trakehner Zuchtbezirks Bayern. Danke an Karin Schweiger!
http://www.trakehner-bayern.de/brennrei…/Mu-Oesterreich.html