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Am 12. und 13. August fand
die diesjahrige Trakehner Fohlenbrennreise durch Österreich statt.
Eine kleine, aber qualitativ
hochwertige Fohlenkollektion stellte sich heuer der Kommission zur Bewertung.
Aus Bayern angereist waren Dr. Lutz Schubert, Herbert Raith und Gerhard Mendel,
komplettiert durch Helmut Mayer aus Österreich.
Acht Stutfohlen und drei
Hengstfohlen erhielten in diesem Jahr den begehrten Elchschaufelbrand, weniger
als in den Jahren davor. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten verzeichnen jedoch sämtliche Zuchtverbände
Rückgange bei den Bedeckungen. Umso erfreulicher daher die gute Qualität der
vorgestellten Fohlen, die auf zukünftige erfolgreiche Sportler hoffen lassen.
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Die Rundreise begann bei Herrn Harald Riedl, selbst erfolgreicher
Vielseitigkeitsreiter aus Irdning/ Liezen, der zwei Fohlen von Hirtentanz
stellte.
Das erste Fohlen, ein am 3.6. geborener brauner Hengst, aus der OC
California v. Heops, präsentierte sich gut entwickelt mit ansprechenden
Grundgangarten. Eine sichtbar auf springbetonte Zukunft orientierte
Anpaarung.
Das zweite Fohlen, ebenfalls ein Hengst, geboren am 10.3., stammt aus der
Osterfreude V v. Donaumonarch. Dieses als klar erkennbares
Trakehnerhengstfohlen wusste vor allem in den Grundgangarten zu überzeugen.
Insgesamt
zwei sehr interessant gezogene Fohlen mit springorientierter Abstammung, die
sicher ihren Weg im Sport gehen werden. |
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Den Anfang machte Jurij Dogsa, ein Züchtergast aus Slowenien, der ein am 31.5.
geborenes Stutfohlen von Abendtanz und der Peronja von Kostolany
mitbrachte. Mit tollen Interieurwerten ausgestattet, konnte das ansprechende
Fohlen auch im Exterieur und in den Grundgangarten gefallen.
Familie Binder zeigte im
Anschluss eine Tochter des Oliver Twist aus der Toulouse II v. Sir Chamberlain, geboren am 3.6. Wie die Abstammung schon
vermuten lässt, zeigte sich diese braune Stute ausdrucksstark im Habitus,
frohwüchsig, wie aus dieser Stute schon gewohnt und mit drei gleichmäßigen
Grundgangarten. |
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Im
Anschluss an das Fohlenbrennen hatte die Kommission
noch die Gelegenheit, Grasnitz in Augenschein zu
nehmen. Dieser gekörte Hengst wurde beim letzten Trakehner Hengstmarkt in
Neumünster von Familie Binder ersteigert. Mit dem Alter entsprechenden
sportlichen Aktivitäten hat er sich seither gut weiterentwickelt und
beeindruckte vor allem durch sein ausgeglichenes Interieur die Anwesenden
sichtlich. |
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Die nächste Station war
das Gestüt Riegersburg der Familie Wimmer.
Dort wurde zuerst eine
Englische Vollblutstute zur Eintragung vorgestellt. Neckar’s
Erbin v. Akhisar a.d.
Nicoletta v.Nebos stellte sich als hervorragendes
Reitpferdemodell mit drei guten Grundgangarten, elastisch, raumgreifend und
bergauf, dar. Die Kommission lobte auch die für die Trakehnerzucht
interessante Abstammung der Stute. Sie
wurde mit Prämienqualität in das Trakehner Stutbuch aufgenommen.
Auch das blendend
aufgemachte Rappstutfohlen, welches danach gezeigt wurde, konnte die
Kommission beeindrucken. Geboren am 26.4., abstammend von Grand Passion und
der Herztänzerin W v. Tambour, zeigte es im Exterieur
und mit 3 wirklich guten Grundangarten
einen züchterischen Fortschritt, wofür wir dem Züchter herzlich gratulieren.
Das Fohlen erhielt aufgrund der guten Bewertung eine Einladung zum
bayerischen Trakehner Fohlenchampionat. |
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Bei Heinz
Lasser aus Ebersdorfberg machte die Kommission den letzten Halt des
Tages. Auch diese beiden Top-Fohlen wurden mit Prämienpunktezahl bewertet und erhielten die Einladung zum Championat.
Zuerst wurde ein im guten
Trakehner Typ stehendes Fuchsstutfohlen vom
Vollblüter Ibisco xx und
der Kaprice von Kostolany, geboren am 13.6.
präsentiert. Dieses sportliche Fohlen setzte sich mit dynamisch bergauf
vorgetragenen Bewegungen gekonnt in Szene.
Den Abschluss bildete ein Stutfohlen von Elfado und der Kaliste von Trocadero, geboren
am 10.6. und im Besitz von Kerstin Lehmann aus Strommeln
in Deutschland. Bei ansprechendem Rasse- und Geschlechtstyp ließ es auch im
Gebäude und in den Grundgangarten kaum Wünsche offen. |
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Dort gab es zuerst ein Wiedersehen mit der fast zweijähigen Tochter der Imbola, die mit wenigen Tagen an der Seite ihrer Mutter von Familie Wessely, 2009 auf dem von der Trakehner IG veranstalteten Verkaufstag für in Not geratene Trakehner, ersteigert wurde. Diese sympathische, auffällige Jungstute erhielt nun an diesem Tag den Brand mit der doppelten Elchschaufel.
Das diesjährige Fohlen aus
der Imbola v. Diamant, geb. am 21.4., ein gut
entwickeltes Hengstfohlen von Elfado erhielt
natürlich auch unser begehrtes Brandzeichen. Man darf auf den späteren
sportlichen Werdegang dieses hoffnungsvollen Youngsters
gespannt sein. |
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Dieses erfreulich gut
entwickelte Fohlen zeigte sich in sehr
attraktivem Rasse- und Geschlechtstyp. Bei guter Dreiteilung wurde hier der
Zuchtfortschritt deutlich erkannt und in der Bewegung auf Grund einer
Koppelverletzung keine Bewertung vorgenommen.
Ein erst 4 Tage altes Stutfohlen von Korado, aus der
Elitestute Urbanita von Cornus,
verzauberte anschließend die Zuseher.
Bedingt durch das geringe
Alter des Stütchens wurde hier ebenso noch keine
Beurteilung durchgeführt. Die erfreulich gute Qualität dieses Fohlens war
jedoch schon klar zu erkennen. |
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Wie immer bemerkenswert
war die herzliche Gastfreundschaft sowie die ausgezeichnete Bewirtung, mit der
die Besucher empfangen wurden.
Den Züchtern kann man zu
ihren gelungenen Fohlen nur gratulieren, viel Glück für die Aufzucht wünschen
und sich auf ein Wiedersehen in einigen Jahren im Sport freuen!
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